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Abiturentlassungsfeier 2021 – nicht mehr online, dafür draußen!

„Es war eine durchweg gelungene Veranstaltung“, so die Worte eines Teilnehmers. Schon die Einlasskontrollen liefen reibungslos, die Bühne und der gesamte Aufbau vor den Bäumen ergaben ein attraktives Ambiente, das der Atmosphäre im Foyer mutmaßlich sogar überlegen ist.

Auf jeden Fall freuten sich alle Beteiligten, dass es in diesem Jahr wieder eine Alternative zur Online-Feier gab!

Schulleiterin Wannowius eröffnete mit ihrer kurzweiligen und auf aktuelle Ereignisse wie die Fußball-EM bezugnehmenden Ansprache die Veranstaltung, gefolgt von Bürgermeister Haus, der Frau Wannowius‘ Themen aufnahm, und dem Schulelternbeiratsvorsitzeden Schummers, der in seinem Grußwort den Bruch durch Corona und die dadurch digitalisierte Form von Unterricht auch als Chance für Schule und Schüler in den Blick nahm.

 

Nils Kühlmann, schulbekannter Singer und Songwriter und nun selbst Abiturient, begeisterte das Publikum mit seinem musikalischen Beitrag, einem neuen Song.

 

Die anschließende kurze Rede des Schulsprechers Marcel Kozacki sorgte gegenüber den Vorrednern für einen Perspektivwechsel, der nicht repräsentativ sein muss, der aber wohl signifikant ist für die Erfahrungen einiger Schülerinnen und Schüler im ‚Coronajahr‘, die sich mehr auf das autodidaktische Lernen verlegt haben.

So kommt der Schulsprecher zu dem Schluss, Latein und Gedichtanalyse seien für’s Leben weitgehend entbehrlich, wenn nicht gar Ballast, ist überzeugt davon, dass „wir jungen Leute psychisch und mental gereift“ seien, hebt die vorhandenen Talente hervor und zitiert dazu Worte des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln, die ihn in folgender Überzeugung bestärkt hätten: „Wir haben es niemandem zu verdanken als uns selber.“

 

Sehr schön und unterhaltsam gestaltete sich die auf eine erste Sequenz der gestaffelten Zeugnisübergabe folgende Tanzeinlage von Vanessa Mersi und Carolin Gehring, deren Choreographie aus dem Sportabitur stammt.

 

Eine Reihe von Ehrungen betraf die Fächer Philosophie/Ethik, Geschichte, Politik und Wirtschaft, Sport sowie die MINT-Fächer, und alle jeweiligen Fachlehrkräfte waren sich einig in der Überzeugung, jeweils die richtigen Schüler und Schülerinnen für ihre Preise ausgewählt zu haben.

 

Eine weitere Tanzeinlage der Schülerinnen Victoria Groh und Malin von Kiesling sorgte für kurzweilige Auflockerung der Veranstaltung, bevor weitere Zeugnisübergaben folgten.

 

Sigrid Weber, ehemaliges Schulleitungsmitglied und mittlerweile seit weit über zehn Jahren im Ruhestand, ließ es sich nicht nehmen, auch dieses Mal den Förderpreis des Fördervereins zu überreichen, bevor nach einem zweiten Auftritt von Nils Kühlmann die Schulleiterin mit der „Ehrung der besten Abiturient*innen“ den Schlusspunkt setzte:

 

Es handle sich um das beste Abitur überhaupt, der Schnitt des letzten Jahres habe sich von 2,24 auf 2,20 gesteigert, 39% der Prüflinge waren besser als 2, es gab viermal die 1,2, fünfmal 1,1 und ganze sechsmal den Schnitt von 1,0. Fast alle mit 1,0 wollen Jura oder Medizin studieren, nur der Jahrgangsbeste und Mathepreisträger Cedric Nowak bleibt auch akademisch bei seinem Fach Mathematik.

03.07.2021 Angelika Schneider